Christbaumabschmücken bei Familie Maull und Familie Fürst

Traditioneller Ausklang: Christbaum-Abschmücken in geselliger Runde

Auch in diesem Jahr fand die Adventszeit ihren gemütlichen Abschluss in einer liebgewonnenen Tradition. Der prachtvolle Christbaum, der unsere gemeinsame Adventsfeier so hell erleuchtet hatte, wurde nun nach dem Neujahrsfest wieder abgeschmückt.

Ein ganz herzliches Dankeschön gilt hierbei den Familien Maull und Fürst, die diese Aktion organisiert und in ihren Gärten veranstaltet haben. Es ist dieses Engagement, das unsere Gemeinschaft so lebendig macht.

Es war ein wunderbares, fast schon traditionelles Beisammensein im neuen Jahr. In entspannter Atmosphäre wurde gelacht und sich über die Erlebnisse der Feiertage ausgetauscht.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Zur Stärkung gab es für alle Abschmücker*innen gegrillte Würstchen mit Kraut in der Semmel. Ein herzhafter Genuss, der den Winternachmittag neben heißem Glühwein perfekt abrundete.

Wir danken allen Beteiligten für diesen schönen Start ins Jahr und freuen uns bereits auf die nächste gemeinsame Adventszeit!

Adventsfeier 2025

Die traditionelle Adventsfeier stand vor der Tür. Auch im Jahr 2025 kamen zahlreiche Gäste zusammen, um gemeinsam ein paar besinnliche und fröhliche Stunden zu verbringen.

Handgemachte Schätze und hoher Besuch

Wie in jedem Jahr war der Tisch mit den selbstgebastelten Geschenkideen ein echter Anziehungspunkt. Von liebevoll verzierten Kerzen bis hin zu handgestrickten Kleinigkeiten – die Kreativität unserer Mitglieder kannte keine Grenzen und bot die perfekte Gelegenheit, noch ein letztes besonderes Mitbringsel für das Weihnachtsfest zu finden.

Ein Raunen ging durch den Saal, als schließlich der Nikolaus an die Tür klopfte. Mit seinem goldenen Buch und einer großen Portion Herzlichkeit wusste er zu jedem etwas zu sagen und ließ nicht nur die Herzen der kleinsten Gäste höherschlagen.

Ein besonderes Highlight: Die Geschichtenerzählerin

In diesem Jahr durften wir uns über einen ganz besonderen Programmpunkt freuen. Eine professionelle Geschichtenerzählerin entführte uns in ferne Winterwelten. Es war mucksmäuschenstill im Raum, als sie mit ihrer lebendigen Stimme alte Legenden und neue Märchen zum Leben erweckte. Ein Moment des Innehaltens, der in der oft hektischen Vorweihnachtszeit besonders gut tat.

Gutes tun: Unterstützung für das „Little Lab“

Der festliche Rahmen wurde auch genutzt, um den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu richten. Der gesamte Ertrag unseres diesjährigen Weihnachtsbazars wird an den Freihamer Verein „Little Lab“ gespendet.

Die Vorsitzende der Initiative war persönlich vor Ort, um die wertvolle Arbeit des Vereins vorzustellen. „Little Lab“ setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Kindern und Jugendlichen spielerisch Zugang zu Wissenschaft und Technik zu ermöglichen. Es ist uns eine große Freude, dass wir mit dem Erlös unserer Feier einen Beitrag zu dieser wichtigen Bildungsarbeit in unserer Nachbarschaft leisten können.

Wir danken allen Helfern, Spendern und Gästen für diesen rundum gelungenen Nachmittag und wünschen eine gesegnete Weihnachtszeit!

Sommerfest 2025

75 Jahre Gemeinschaft: Ein unaufgeregtes Jubiläum im Herzen der Siedlung

Nur einen Tag nachdem in der Neuaubinger Dornier-Siedlung die historischen Informationstafeln feierlich enthüllt wurden, setzte unsere Gemeinschaft ein weiteres Ausrufezeichen – wenn auch auf eine ganz andere, herrlich entspannte Art. Am gestrigen Sonntag feierten wir unser 75-jähriges Jubiläum im Rahmen unseres traditionellen Sommerfests.

Es war ein Fest, wie wir es bei uns am liebsten mögen und wie es zuletzt immer Tradition war: Ganz „unaufgeregt“ stand nicht das große Pathos im Vordergrund, sondern das, was uns seit sieben Jahrzehnten ausmacht: Das Miteinander, die Nachbarschaft und die Freude am gemeinsamen Feiern.

Kulinarik und Spielspaß

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, und die Klassiker durften nicht fehlen. Neben dem traditionellen Grillen war das Fischgrillen wieder ein besonderes Highlight, das viele Gäste anlockte. In gewohnt geselliger Runde wurde geschlemmt und gelacht.

Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz: Beim Cornhole-Spiel traten Jung und Alt gegeneinander an. Das beliebte Säckchenwerfen sorgte für sportlichen Ehrgeiz und viele gute Gespräche am Rande des Spielfelds.

Ehrengäste und ökumenischer Geist

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch der geistlichen Beistände unserer Gemeinde. Die beiden Pfarrer ließen es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen und der Siedlung zu diesem stolzen Meilenstein zu gratulieren. Ihr Erscheinen unterstrich die tiefe Verwurzelung unserer Gemeinschaft im Viertel.

Auch der Vorsitzende des Eigenheimerverbands war unter den Gästen. In lockeren Gesprächen am Rande der Biertische wurde deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt in einer Siedlung wie der unseren ist – heute vielleicht mehr denn je.

Ein Fest für alle Generationen

Während auf den Grillrosten die Köstlichkeiten brutzelten und das Kuchenbuffet keine Wünsche offen ließ, füllte sich der Platz mit Leben. Von den Gründungsmitgliedern, die noch die Anfänge der Siedlung miterlebt haben, bis hin zu den jüngsten Bewohnern, die gerade erst ihre ersten Schritte auf unserem Boden machen – die Mischung der Generationen machte das Fest perfekt.

Es war ein Jubiläum, das auf große Reden verzichtete und stattdessen durch Herzlichkeit glänzte. Ein Tag, der bewiesen hat: 75 Jahre sind ein stolzes Alter, aber unsere Siedlung ist so lebendig wie eh und je.

Wir danken allen Helfern, Spendern und natürlich allen Nachbarn, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben. Auf die nächsten 75 Jahre in unserer Siedlung!

Erinnerungszeichen für Zwangsarbeiter*innen des Reichsbahnlagers Neuaubing, Ehrenbürgstraße 9

Gedenken an die Vergessenen: Einweihung der Erinnerungszeichen in Neuaubing

In einer feierlichen Zeremonie wurden in Neuaubing neue Erinnerungszeichen eingeweiht, die den Opfern der Zwangsarbeit während der Zeit des Nationalsozialismus gewidmet sind. Diese Stelen markieren einen wichtigen Meilenstein in der lokalen Aufarbeitung der Geschichte und geben den Menschen, die im ehemaligen Reichsbahnlager Neuaubing leiden mussten, ein sichtbares Gedenken zurück.

Initiative und Engagement

Besonders hervorzuheben ist das Engagement von Antje Brandl, der ersten Vorsitzenden unseres Vereins. Auf ihre Initiative hin wurde das Projekt vorangetrieben. Es ist ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement ist, um die Geschichte des eigenen Viertels nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die Siedlung der Dornier-Eigenheimer liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum historischen Ort des Geschehens, was die Verbindung zwischen heutiger Nachbarschaft und historischer Verantwortung unterstreicht.

Das Reichsbahnlager Neuaubing

Das ehemalige Zwangsarbeiterlager der Reichsbahn in Neuaubing ist eines der wenigen erhaltenen Lagerensembles dieser Art. Während des Zweiten Weltkriegs waren hier Tausende von Menschen untergebracht, die zur Arbeit für die Deutsche Reichsbahn gezwungen wurden. Die neuen Stelen dienen dazu:

  • Die Identität der Opfer zu würdigen.
  • Historische Informationen direkt am Ort des Geschehens zu vermitteln.
  • Einen Ort des Innehaltens für Hinterblieben, Anwohner und Besucher zu schaffen.

Bedeutung für das Viertel

Die Einweihung stieß auf breites Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern aus Politik und Kultur. Die Erinnerungszeichen sind Teil eines stadtweiten Projekts der Landeshauptstadt München, das anstelle von Stolpersteinen auf aufrechtstehende Stelen und Tafeln setzt, um die Biografien der Verfolgten im öffentlichen Raum präsent zu machen.

Durch die Initiative von Antje Brandl und der Siedlervereinigung wird deutlich, dass die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit nicht nur eine akademische Aufgabe ist, sondern im Herzen der Gemeinschaft stattfindet. Die Stelen sind nun ein fester Bestandteil des Neuaubinger Stadtbildes und mahnen zum „Niemals wieder“.

Jahreshauptversammmlung 2025

Gedenken der Verstorbenen

Besprechen der bevorstehenden Feste:

  • Weißwurstessen am 27. April
  • Aufstellung der Gedenkstelen für 11 Verstorbene aus dem Zwangsarbeiterlager (18. Juli, Uhrzeit und weitere Infos folgen)
  • Sommerfest (zum 75 jährigen Bestehen unseres Vereins) am 19. Juli

Beschluss zur Anschaffung (vorerst) eines schnell aufzubauendes Pavillions mit Seitenwänden

Danksagungen an die ausgetretenen Vorstands- und Ausschussmitglieder

Neuwahl des Vorstands und der Ausschussmitglieder

v.l.n.r vorne: Rolf Unsöld, Roswitha Kettner (Schriftführerin), Petra Maull, Antje Brandl (1. Vorsitzende), Christina Fürst
v.l.n.r. hinten: Alfred Maull, Christian Weinhart (2. Vorsitzender), Gerhard Brandl, Franz Fichtner (Kassenwart)

Jahreshauptversammlung 2024

Dieses Mal im Schnitzel- und Hendlhaus gab es , neben all den immer zu besprechenden Themen

  • Totenehrungen
  • Berichte des Vorstands
  • Kassenbericht mit Bericht der Revision
  • Aussprachen und Entlastung des Vorstands

…wieder einige Ehrungen für lange Mitgliedschaften.

Darüber hinaus gab es für alle anwesenden Damen, es war schließlich der Weltfrauentag, eine Blume

Am meisten Raum nahm die Vorschau auf unser 75 jähriges Jubiläum ein. Antje Brandl berichtete von der Initiative Pate einer Gedenkstehle vor dem ehemaligen Zwangsarbeiterlager zu werden. Dafür wurde spontan eine Spende seitens des Vereins von €750,- einstimmig beschlossen.

Weihnachtsbaum abschmücken

Ihr erinnert euch? Bei der Adventsfeier brachte Alfred einen hübschen Christbaum ganz besonderer Art mit, den wir gemeinsam mit eigenen Kugeln geschmückt haben.

Nun lud Familie Maull zum Abschmücken ein. Es kamen viele Nachbarn. Und die Bratwurst mit Kraut und Zwiebeln in der Semmel waren ein Genuss!

Adventsfeier 2023

Endlich wieder eine Adventsfeier in gewohnter Umgebung.

Trotz starkem Wintereinbruch kamen wieder viele Siedler-Nachbarn um einen besinnlichen und unterhaltsamen Nachmittag und Abend gemeinsam zu erleben.

Es wurden Geschichten, lustig und besinnlich, vorgetragen. Wir haben gesungen, danke an Petra für die schöne Musik! Es gab selbst gebasteltes zu kaufen. Und endlich kam der Nikolaus in einem wunderschönen blauen Gewand.

Und schließlich haben wir einen Weihnachtsbaum mit mitgebrachtem Schmuck dekoriert.

Und dann gab es noch eine Adventskalender-Türchen-Verlosung. Also, Petra und Chrissi kamen jeden Tag im Advent zu einem Gewinner nachhause mit einer liebevollen Überraschung.

Aubinger Herbstfest 2023

Die Siedler feiern auf dem Aubinger Herbstfest

Kaum neigt sich der Sommer dem Ende zu, beginnt in Aubing das große
Herbstfest. Und in diesem Jahr war es gleich noch größer, weil zeitgleich der
Schützenverein sein 150jähriges Jubiläum feierte.
Und wir Siedler ließen es uns natürlich nicht nehmen, an den Aktionen
teilzunehmen. Allem voran der Umzug und Einzug der Vereine am
Donnerstagabend. Bei angenehmen Temperaturen marschierten wir nach dem
Platzkonzert und einer kostenlosen Gerstensaftstärkung zum Festzelt. Dort
konnten wir uns, mit ein bisschen Geduld, kulinarisch stärken und der
Begrüßung und der Musi zuhören.


Höhepunkt war die Teilnahme von Antje und Christian am Bierkrugschieben
der Vereine. Mit glorreichen 10 Punkten haben wir zwar keinen Preis, aber
reichlich an Erfahrung gewonnen.
Am Sonntag ging es dann schon in der Früh los, zum Frühschoppen bei dem
Franz und Christian unseren Verein gebührend vertreten haben. Anschließend
war die Feldmesse und zum Mittagessen im Zelt wurde die Runde dann schon
wieder größer.
Gestärkt ging es dann zur Aufstellung zum großen Festumzug, zu ehren der
Schützen. Bei bestem Sommerwetter zogen wir mit Kapellen und einem großen
Gespann von Augustiner Bräu unsere Runde durchs „Dorf“ und freuten uns
über zahlreiche Menschen am Straßenrand.
Der Ausklang fand dann natürlich wieder im Festzelt statt.
Ein schönes Fest bei bestem Wetter – gerne nächstes Jahr wieder!